Aktuelle Branchennews
und Pressemeldungen

News


Aktuelle Branchennews
und Pressemeldungen

Aktuelle Branchennews und PRessemeldungen


Newsletter

Glasklar 1/2019

Der BUGLAS-Newsletter: Aktuelle Informationen aus Politik, Regulierung und Branche

Aus Politik und Regulierung

TAL-Standardangebot und Zugang zur Endleitung – Schlechtes Signal für den FTTB-Ausbau

Ende des vergangenen Jahres hat die Bundesnetzagentur im bereits seit 2015 andauernden Verfahren zur Genehmigung des Standardangebots über den Zugang zu Teilnehmeranschlussleitung die erste Teilentscheidung veröffentlicht. In dem umfangreichen Vertragswerk, das von der Telekom zur Genehmigung vorgelegt wurde, sind auch die Bedingungen für den Zugang zur Endleitung geregelt, die üblicherweise als Kupferkabel vom Abschlusspunkt der Linientechnik (APL) im Keller bis in die einzelnen Wohnungen geführt wird.
Die BNetzA hat nun die von der Telekom beantragte Regelung grundsätzlich genehmigt, dass FTTB-Betreiber ggf. den Frequenzbereich bis ca. 40 MHz ausblenden müssen, wenn dadurch die störanfällige FTTC-Vectoring-Technologie im gleichen Gebäude vor Beeinträchtigungen geschützt wird. Dies bedeutet im Ergebnis, dass FTTB-Betreiber unter Umständen auf deutlich über 50% der maximalen Bandbreite verzichten oder Anschlüsse vollständig abschalten müssen, um eine Vectoring-Nutzung vom Kabelverzweiger aus zu schützen. 

Dies gilt selbst dann, wenn der FTTB-Betreiber einen offenen Netzzugang anbietet, über den die Telekom ihre Endkunden versorgen könnte.
Die Entscheidung sendet damit ein außerordentlich negatives Signal an alle Unternehmen, die in FTTB-Netze investieren oder dies planen, da dem Kupfernetz faktisch der Vorrang vor hochwertigen Glasfaseranschlüssen eingeräumt wird. Der BUGLAS hat das bisherige Verfahren intensiv begleitet und die erste Teilentscheidung des Regulierers mit einer Pressemitteilung  kommentiert. Die Telekom hat nun bis Ende April Zeit, die Vorgaben aus der ersten Teilentscheidung umzusetzen. 
 

Regulierer startet zweite Anhörung zur Vergabe lokaler 5G-Frequenzen

Die Bundesnetzagentur hat Ende Januar ein überarbeitetes Konzeptzur Vergabe lokaler 5G-Frequenzen im Bereich 3,7 – 3,8 GHz zur Konsultation gestellt. Nach der Veröffentlichung der Vorgaben für die Vergabe der nationalen Frequenzen (Bereich 3,4 bis 3,7 GHz) im November 2018 hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, dass überhaupt keine regionalen 5G-Nutzungen mehr vorgesehen seien. Der BUGLAS hatte daraufhin in etlichen Gesprächen und schriftlich Vertreter von Bundes- und Landespolitik, die Bundesnetzagentur sowie die kommunalen Spitzenverbände adressiert und erneut auf die herausragende Bedeutung von regionalen Frequenznutzungen für den Fortgang der Digitalisierung insbesondere der Kommunen hingewiesen.

Der Regulierer will nun zwar im Gegensatz zum ersten Entwurf aus dem vergangenen Jahr das Spektrum im Bereich 3,7 bis 3,8 GHz vorrangig für lokale Nutzungen z.B. auf Industrie- und Messegeländen zur Verfügung stellen. Die BNetzA plant jedoch immerhin ebenfalls, nach einer zeitnah erfolgenden Evaluierung dieses Verfahrens in einem zweiten Schritt auch Anträge für größere Gebiete zu ermöglichen, die über lokale Nutzungen hinausgehen. Die bestehenden lokalen Nutzungen sollen dabei berücksichtigt werden, um gegenseitige Störungen soweit wie möglich zu reduzieren. Hierfür sollen noch separate Rahmenbedingungen entworfen und zur Anhörung gestellt werden. Der erste Schritt, also die Möglichkeit der Beantragung von Frequenzzuteilungen für lokale Nutzungen, soll zeitnah nach Beendigung der Versteigerung der nationalen Frequenzen erfolgen.

Bundestag berät Novellierung des DigiNetz-Gesetzes

Der federführende Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur hat im Zuge seiner Befassung mit dem Regierungsentwurf zur Novellierung des DigiNetz-Gesetzes (5. TKG-Änderungsgesetz) am 13. Februar eine Anhörung in Berlin durchgeführt. Der BUGLAS hatte bereits in seinem Kursbuch für einen flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland im Dezember 2017 einen Vorschlag dazu unterbreitet, den ökonomisch ineffizienten strategischen Überbau von Glasfasernetzen wirksam zu unterbinden. Der dem Gesetzgeber nun vorliegende Entwurf der Bundesregierung beschränkt sich lediglich auf Förderfälle und bleibt damit weit hinter dem zurück, was zur Beendigung des „Glasfaser-Mikados“ notwendig wäre. Mehr

Telekom beantragt Genehmigung neuer TAL-Monatsentgelte

Die Telekom hat bei der Bundesnetzagentur einen Antrag zur Genehmigung der monatlichen Überlassungsentgelte für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung gestellt. Die gegenwärtigen Entgelte sind noch bis Ende Juni dieses Jahres genehmigt, weshalb ab dem 1. Juli 2019 eine neue Genehmigung durch die BNetzA erforderlich ist.

Für den Zugang zur TAL am Hauptverteiler hat die Telekom ein Entgelt in Höhe von 12,10€ beantragt, für den Zugang am Kabelverzweiger 8,18€. Derzeit sind 10,02€ bzw. 6,77€ genehmigt. Die Höhe der TAL-Entgelte ist eine wichtige Stellschraube für die Attraktivität des FTTB/H-Ausbaus. Der BUGLAS setzt sich daher für ein möglichst stabiles Entgeltniveau ein, um die Attraktivität des FTTB/H-Ausbaus zu stärken und gleichzeitig den Unternehmen mit hybriden Anschlussstrategien nicht die dafür erforderlichen Investitionsmittel zu entziehen. Eine entsprechende Verbands-Stellungnahme zum Telekom-Antrag wird derzeit vom Arbeitskreis Recht & Regulierung erarbeitet.
 

BMVI plant Ausweitung der Förderung auf „graue Flecken“

Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Förderrichtlinie des Bundes für die Breitbandförderung überarbeitet wurde, plant das BMVI nun eine Neuausrichtung der NGA-Rahmenregelung, die das Fundament für die Breitbandförderung darstellt. Im Mittelpunkt steht hierbei die Förderung des Ausbaus in den sogenannten grauen Flecken. So werden Gebiete bezeichnet, die bisher lediglich mit einem nicht gigabitfähigen NGA-Netz (z.B. FTTC)  versorgt sind und in denen ein eigenwirtschaftlicher Ausbau mit gigabitfähigen Infrastrukturen in den nächsten drei Jahren nicht zu erwarten ist. Zur Identifizierung der potenziellen Fördergebiete plant das Ministerium derzeit ein nationales Marktabfrageverfahren, indem die Unternehmen ihre Ausbaupläne melden sollen.
Die Überarbeitung der NGA-Rahmenregelung macht eine erneute Abstimmung mit der EU-Kommission erforderlich, um die beihilferechtliche Zulässigkeit der Breitbandförderung sicherzustellen. Der BUGLAS hat im Arbeitskreis Recht & Regulierung eine Stellungnahme zum BMVI-Entwurf erarbeitet, die hier auf unserer Internetseite zum Download zur Verfügung steht.

Veranstaltungen

10 Jahre BUGLAS: Das Netzwerk für die beste Netze Deutschlands - Jubiläums-Sommerfest am 28. Mai 2019 in Norderstedt

Die Bündelung der Kompetenzen im Glasfaserausbau und der ausschließliche Fokus von Interessenvertretung und internem Austausch auf FttB/H sind die Alleinstellungsmerkmale des BUGLAS in Deutschland. 2019 jährt sich die Gründung des deutschen Glasfaserverbands zum zehnten Mal. Diesen Anlass wollen wir mit einem Jubiläums-Sommerfest am 28. Mai 2019 in Norderstedt begehen. Veranstaltungs-Locations sind wieder das Kulturwerk am See (Kongressprogramm) und das Arriba Strandhaus (BUGLAS Fiber Night). Ein spannendes Programm ist in Arbeit, Beiträge sind bereits zugesagt vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und von BNetzA-Vizepräsident Dr. Wilhelm Eschweiler. Im Rahmen des Sommerfestes tagen auch die BUGLAS-Arbeitskreise. Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten erhalten Sie in den nächsten Tagen, zum Programm in den kommenden Wochen.

FTTH Conference 2019 vom 12. bis 14. März 2019 in Amsterdam – Sonderkonditionen für BUGLAS-Mitglieder

Als größte europäische Veranstaltung ihrer Art verbindet die FttH Conference Technologie, Politik und Finanzwirtschaft. Die diesjährige Konferenz mit umfangreichem Kongressprogramm und großer Fachausstellung findet vom 12. bis 14. März in der multifunktionalen Event-Location RAI Amsterdam statt. Der BUGLAS wird als assoziierter Partner der FTTH Conference wie in den vergangenen Jahren „vor Ort“ vertreten sein und an einem Politik-Panel teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ftthconference.eu/home

BUGLAS-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 % auf alle Kongress-Tickets. Den Rabatt-Code finden Sie auf der Startseite des Member-Bereiches unserer Internetseite.

4. LDEW-Breitbandtagung für Hessen und Rheinland-Pfalz am 21. März 2019 in Wiesbaden - BUGLAS-Vorträge und Sonderkonditionen für Mitglieder

Ziel der bereits 4. Auflage dieser Veranstaltung ist es, umfassend über die Rahmenbedingungen und die mit dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Hessen und Rheinland-Pfalz aktuell verbundenen Geschäftschancen und -risiken für Versorgungsunternehmen zu informieren. Die Tagung will darüber hinaus eine Plattform für den Erfahrungsaustausch mit den Fachleuten bieten. Der BUGLAS ist wie bei den drei vorangegangenen Tagungen Kooperationspartner der Veranstaltung und mit Vorträgen zum gesetzlich-regulatorischen Umfeld des Breitbandausbaus sowie zum Mega-Thema 5G aktiv am Programm beteiligt.

 

Die Agenda und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier. BUGLAS-Mitgliedsunternehmen erhalten einen Nachlass von 30 % auf die Teilnahmegebühr. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite des Member-Bereiches unserer Website.

Di2 Summit am 26. März 2019 in Frankfurt – BUGLAS-Roundtable und Sonderkonditionen für Mitglieder

Digitale Infrastrukturen und Investment will auch der diesjährige Di2 Summit am 26. März 2019 im Airport Club am Frankfurter Flughafen wieder zusammenbringen. Dabei können Finanzierungsfragen und -Möglichkeiten direkt und in Einzelgesprächen mit Vertretern von Banken und Investoren erörtert werden. Darüber hinaus werden in qualifiziert besetzten Roundtables aktuelle Fragen diskutiert. Der BUGLAS ist Diamond Partner der Veranstaltung und richtet auch einen Roundtable aus. Mehr Informationen finden Sie hier: www.di-square.eu/summit.php

 BUGLAS-Mitgliedsunternehmen (Netzbetreiber, Infrastrukturerrichter/-eigentümer u. ä.) nehmen kostenlos teil. Den entsprechenden Rabatt-Code finden Sie direkt auf der Startseite des Member-Bereiches unserer Internetseite. Die Anmeldung ist möglich unter: https://en.xing-events.com/disquare_summit_2019.html

ANGACOM 2019 vom 4. bis 6. Juni 2019 in Köln – BUGLAS-Panel und Sonderkonditionen für Mitglieder

„Where Broadband meets Content“ ist auch in diesem Jahr wieder das Motto der ANGACOM, die vom 4. bis 6. Juni 2019 auf dem Messegelände Nord in Köln ihre Pforten öffnet. Wie in den vergangenen Jahren ist der BUGLAS wieder Kooperationspartner dieser wichtigen Branchenveranstaltung und richtet am 5. Juni 2019 ein Strategie-Panel zum Thema 5G aus. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in den kommenden Wochen.

Weitere Informationen zur ANGACOM finden Sie hier.

BUGLAS-Mitglieder erhalten wie in den Vorjahren einen Rabatt von 15 % auf alle Kongress-Tickets. Den Rabatt-Code und eine Anleitung zur Eingabe finden Sie direkt auf der Startseite des Member-Bereiches unserer Internetseite.

Neu im BUGLAS

Fiberwarehouse GmbH

Fiberwarehouse vereinfacht den Glasfaserausbau! Mit der in Berlin ansässigen Fiberwarehouse GmbH etabliert sich ein neuer Projektlogistiker und Vollsortimenter für den FttX-Glasfaserausbau. Der Dienstleister, der in Würzburg sein Logistikzentrum betreibt, stellt die termingerechte, konfektionierte Versorgung der Ausbauprojekte mit allen benötigten Materialien frei Baustelle sicher. Die Kunden profitieren dabei vom Knowhow und den Kontakten von Fiberwarehouse bei Herstellern und Logistik. Zum Portfolio des von ehemaligen Cisco-Mitarbeitern gegründeten Unternehmens zählt auch das Projektmanagement. Um Maintenance, Service und Replacement kümmert sich die Schwestergesellschaft Seccurify (www.seccurify.de).

Der Partner TB connect (www.tbconnect.de) bietet Bauleistungen rund um das Thema Glasfaser. Aktuelles Großprojekt von Fiberwarehouse in Deutschland ist der Glasfaserausbau im schleswig-holsteinischen Plön, der vom Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und dem Breitbandzweckverband im Kreis Plön durchgeführt wird. Weitere Informationen: www.fiberwarehouse.de

Stadtwerke Langenfeld GmbH

Langenfeld zählt knapp 60.000 Einwohner und liegt südöstlich von Düsseldorf nördlich zwischen Monheim und Leverkusen. Die Stadtwerke, deren Gesellschafter zu 60 % die Stadt Langenfeld und zu je 20 % Innogy und die Thüga sind, bieten das Stadtwerke-Versorgungsportfolio (mit Ausnahme von Strom) an und beschäftigen sich seit 2012 mit der Entwicklung von smart services. Zunächst wurden aus strategischen Gründen FttC sowie in Gewerbegebieten direkt FttH ausgebaut, das Ziel ist aber ein flächendeckender, eigenwirtschaftlicher FttH-Glasfaserausbau für Geschäfts- und Privatkunden. Projektiert sind ein flächendeckender Ausbau von öffentlichem WLAN und LoRaWAN. Von herausragender Bedeutung ist für die Stadtwerke das Zusammendenken von Digitalisierung und Energieversorgung. Hier sieht man die Herausforderung u. a. darin, Gas bzw. Wasserstoff als Speichermedium zu etablieren, um schwankende Strombedarfe und –produktion in Einklang zu bringen. Mehr Informationen unter: www.stw-langenfeld.de

STG Kommunikations- und Service GmbH

Die 1957 gegründete und in Bochum ansässige mittelständische STG-Unternehmensgruppe versteht sich als vertrauenswürdiger Partner für Wohnungswirtschaft, Stadtwerke und Kommunen im Telekommunikations- und Medienumfeld. STG unterstützt von der Planung über die Herstellung mit eigenen Tiefbau- und Installationskapazitäten bis hin zum Betrieb von FTTH/B, HFC und In-Haus-Infrastrukturen.

Über die White Label-Diensteplattform von STG können Kunden sowohl TV- wie auch Internetprodukte unter eigenem Label anbieten, unabhängig davon, ob der Zugang über FTTH oder in Mehrfamilienhäusern auch über FTTB via g.fast oder Koax realisiert ist.

Darüber hinaus erarbeitet STG gemeinsam mit den Kunden individuelle Kooperationsmodelle und bietet damit Sicherheit in die Netzinvestition sowie Skalierbarkeit. Kooperationen können von einem erweiterten Betriebsmodell bis zu einer gemeinsamen Gesellschaft reichen. Feste SLAs und Garantien zur Netzverfügbarkeit und Produktqualität sind für die STG, deren zentrales Anliegen Kundenzufriedenheit ist, selbstverständlich. Mehr Informationen unter: www.stgkom.de

TroiLine GmbH

Troisdorf ist mit rund 75.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Rhein-Sieg-Kreis (NRW, umschließt die kreisfreie Stadt Bonn links- und rechtsrheinisch) und liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und Bonn. Die Troiline GmbH soll als Tochter der 100% städtischen TroiKomm GmbH das Glasfasergeschäft aufbauen. Die ebenfalls im Konzernverbund befindlichen Stadtwerke sind seit über 100 Jahren in der Strom-, Wasser- und Gasversorgung aktiv und beschäftigen rund 230 Mitarbeiter.

Der Aufsichtsrat hat im dritten Quartal dieses Jahres beschlossen, den Glasfaserausbau in Troisdorf aufzunehmen und hat hierfür Mittel in Höhe von 2 Mio. Euro für 2018 und 5 Mio. Euro für 2019 bereitgestellt. Mehr Informationen unter: www.troiline.de


alle Veranstaltungen

Mitglieder


Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Passwort vergessen?