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Newsletter

Glasklar 4/2019

Der BUGLAS-Newsletter: Aktuelle Informationen aus Politik, Regulierung, Branche und Verband

Aus Politik und Regulierung

Neue Regeln für den Markt 3a

Aufbauend auf der neuen Marktanalyse der Präsidentenkammer der BNetzA hat die für die Regulierung der Vorleistungsmärkte zuständige Beschlusskammer 3 ein Verfahren eingeleitet, in dem über die künftige Ausgestaltung der Regulierungsauflagen für die Telekom diskutiert wird. Dazu hatte die Beschlusskammer ein Papier mit Eck- und Diskussionspunkten veröffentlicht, das im Rahmen einer Anhörung mit dem Markt diskutiert wurde. Während das Regulierungsregime für kupferbasierte Infrastrukturen weitgehend unverändert bleiben soll, stellen sich beim Umgang mit Glasfasernetzen des marktbeherrschenden Unternehmens noch einige Fragen. Dies betrifft insbesondere die Auswirkung möglicher Ausbaukooperationen auf die Zugangsregulierung, aber auch grundsätzliche Fragen nach dem richtigen Maßstab der Entgeltregulierung, der einerseits Investitionen anreizen, aber gleichzeitig auch Endkundenangebote auf der Basis von Vorleistungen ermöglichen soll.

Die Stellungnahme des BUGLAS finden Sie hier.

Entwurf für große TKG-Novelle erwartet

Mit Inkrafttreten des Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation Ende 2018 hat die zweijährige Umsetzungsfrist  begonnen, innerhalb derer die Mitgliedstaaten ihre nationalen Gesetze entsprechend anpassen müssen. Die Ministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Verkehr und digitale Infrastruktur haben daher bereits im Frühjahr ein Eckpunktepapier veröffentlicht. Der BUGLAS hatte hierzu bereits auch mit anderen Verbänden zu verschiedenen Gelegenheiten Stellung bezogen.

Wichtige Aspekte sind beispielsweise die Behandlung von Ko-Investitionsmodellen, Möglichkeiten zur symmetrischen Regulierung von Netzinfrastrukturen sowie zahlreiche Neuerungen im Kunden- und Verbraucherschutz. Neben den Themen, die sich aus dem Kodex ergeben, sollen jedoch auch noch weitere Aspekte wie der im Koalitionsvertrag verankerte Rechtsanspruch auf schnelles Internet in die TKG-Novelle einfließen. Der Referentenentwurf wird noch in diesem Jahr erwartet, sodass im neuen Jahr die parlamentarischen Beratungen beginnen können.

5. TKGÄndG in Kraft getreten - Trittbrettfahren bleibt weiter möglich

Am 20. September hat auch der Bundesrat dem 5. TKG-Änderungsgesetz zugestimmt, das eigentlich dazu dienen sollte, den schädlichen Überbau von Glasfasernetzen auf Kosten des Erstinvestors zu verhindern. Die bisherige Formulierung des § 77i TKG erlaubte es Unternehmen, unter bestimmten Bedingungen fremde Baustellen zur Mitverlegung von Glasfaserkabeln zu nutzen. Diese grundsätzlich sinnvolle Idee wurde jedoch von einigen Unternehmen mehrfach dazu missbraucht, gezielt Wettbewerber in ihren Ausbauprojekten strategisch zu überbauen und auf diesem Wege die Refinanzierung der Netze zu erschweren. Das BMVI hatte hierzu einen zielführenden Entwurf vorgelegt, um das Problem zu beseitigen, der allerdings im Rahmen der weiteren Beratungen weitgehend „entkernt“ wurde, so dass das nun beschlossene Gesetz die eigentliche Problematik fortbestehen lässt. Der BUGLAS hatte hierzu im Rahmen der Beratungen mehrfach Stellung genommen und darauf hingewiesen, dass die nun beschlossenen Regelungen keine wirkliche Verbesserung zur bisherigen Rechtslage bedeuten.

Veranstaltungen

„Fiber Summit 2019“ - BUGLAS-Jahreskongress am 5./6. Dezember 2019 in Niederkassel

Mit Beiträgen von Google, Microsoft und Facebook sowie einem Bundespolitik-Panel (weitere hochkarätige Vorträge sind angefragt) wird der BUGLAS-Jahreskongress 2019 wieder ein absolutes Branchen-Highlight. Veranstaltungsort des „Fiber Summit 2019“ mit Kongressprogramm und traditioneller abendlicher Fiber Night am 5. Dezember 2019 ist wie in den Vorjahren das Hotel Clostermanns Hof in Niederkassel. Am 5. Dezember findet dort auch eine Mitgliederversammlung statt, am 6. Dezember vormittags tagen dort auch die BUGLAS-Arbeitskreise. Mitglieder und weitere geladene Gäste haben in den vergangenen Tagen ihre Einladung erhalten und melden sich bitte über unser Eventmanagement-Tool an. Vielen Dank dafür im Voraus!

Dibkom-Fachtagung zum Thema Qualifizierung am 21. November 2019 in Leipzig

Um das zentrale Themenfeld Qualifizierung und Sicherung von Fachkräften geht es bei der nächsten dibkom-Fachtagung, deren Kooperationspartner der BUGLAS ist, am 21.11.2019 in Leipzig. Auf der Agenda stehen u. a. die Gewinnung von Mitarbeitern in Zeiten des Fachkräftemangels, zukunftsweisende Qualifikationen in unserer Branche, Fördermittel für Aus- und Weiterbildung sowie die Qualifizierungsoffensive Glasfaser Schleswig-Holstein. Weitere Informationen zur Veranstaltung, so auch zum Rabatt auf den Ticketpreis für BUGLAS-Mitglieder, finden Sie hier.

Nachbericht Infothek „Kundenservice und Verbraucherschutz 4.0“ am 26./27. September 2019 in Hamburg

Warum und wie die Telekommunikationsbranche den Kunden und seine Bedürfnisse zunehmend in den Mittelpunkt rückt und dazu systematisch Customer Feedback für die Verbesserung von Kundenprozessen nutzt, war ein zentrales Thema der Infothek „Kundenservice und Verbraucherschutz 4.0“ am 26./27. September 2019 in Hamburg. Auf der Agenda standen weiterhin ein Überblick über die durch den europäischen TK-Kodex angestrebte Vollharmonisierung des Verbraucherschutzes, der aktuelle Bericht der BNetzA zur Breitbandmessung sowie die Sicht der Verbraucherschützer. Bereits zum vierten Mal hatten BUGLAS und VATM ihre Mitgliedsunternehmen mit dieser gemeinsamen Infothek zu allen wesentlichen gesetzlichen und regulatorischen Verbraucherschutzvorgaben für TK-Anbieter und die aktuelle diesbezügliche Rechtsprechung informiert. Gastgeber war wie bei den drei vorangegangenen Verbraucherschutz-Infotheken 2016, 2017 und 2018 die renommierte Anwaltskanzlei KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Mehr.

Nachbericht Infothek „Gigabit für NRW: Ziele, Lösungen, Erfolgskonzepte“ am 17. September in Wuppertal

Bereits zum fünften Mal informierten BUGLAS, atene KOM, SIKoM, Gigabit.NRW und erstmals auch das neu geschaffene 5G Competence Center NRW am 17. September in Wuppertal rund 120 Vertreter von Kommunen und Kreisen über Lösungen und Erfolgskonzepte, Fördermöglichkeiten und Best Practice im geförderten und eigenwirtschaftlichen Ausbau von Gigabitnetzen im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland. Den Auftakt der Veranstaltung machte NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann, der die aus Sicht der Landesregierung zentralen Herausforderungen beim Fortgang der Digitalisierung darstellte. Mehr.

Nachbericht 4. Gigabitsymposium von BUGLAS, ANGA, eco und VATM am 11. September 2019 in Berlin

Wie sich das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel, unser Land bis 2025 flächendeckend mit Hochleistungsinternet zu versorgen, angesichts der anstehenden „großen“ TKG-Novelle, der Vergabe der 5G-Frequenzen und des vorliegenden Entwurfs für die Graue-Flecken-Förderung erreichen lässt, stand inhaltlich im Zentrum des diesjährigen Gigabit-Symposiums von BUGLAS, ANGA, eco und VATM am 11. September 2019 in Berlin. Über die Möglichkeiten eines flächendeckenden Roll-outs des neuen Technologiestandards und „Zukunftsmotors“ 5G diskutierten dabei unter der Moderation von BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer Theo Weirich, wilhelm.tel, Valentina Daiber, Telefónica, und Dr. Mario Rehse, 1&1 Drillisch. Einige Bewegtbild-Eindrücke der Veranstaltung finden Sie hier.

Neu im BUGLAS...

Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein e. V.

Das BKZ.SH ist eine gemeinsame Einrichtung der kommunalen Landesverbände Städteverband Schleswig-Holstein, Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag und Schleswig-Holsteinischer Landkreistag und wird durch das Land mit Mitteln aus dem Landesprogramm Wirtschaft gefördert. Das BKZ.SH dient dabei als zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle des Landes, der Kommunen und der kommunalen Gebietskörperschaften. Das BKZ.SH unterstützt alle Akteure im Land, die den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes vorantreiben und dazu beitragen, dass Schleswig-Holstein bis 2025 mit schnellstem Breitband versorgt wird. Die Akteure werden dabei von der Erstberatung bis zum Betrieb der Netze durch das BKZ.SH begleitet. Dazu bietet das BKZ.SH Workshops und Seminare an und berät die im Glasfaserausbau tätigen Akteure mit sämtlichen georeferenzierten Daten aus dem eigenen Breitband-Informationssystem Schleswig-Holstein (BISH: www.breitband-in-sh.de). Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bkzsh.de.

Glasfaser-ABC GmbH

Die in Viersen ansässige Glasfaser-ABC GmbH („Vorgängerunternehmen“ waren die BIG Medienversorgung und das für TeleColumbus betriebene WoWi-Kompetenzzentrum für die Netzebene 4) ist Spezialist für Glasfaser-Hausnetze im Mehrgeschossbau. Zu den Kunden zählen die Wohnungswirtschaft (Neubau, Modernisierung), Stadtwerke (Lineares-White-Label-TV, WoWi-Vertrieb, NE4-Ausbau), Städte und Gemeinden sowie Architekten, Planer und Elektro-Unternehmen. Über Glasfaser-Satellitenlösungen können mehrere tausend Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (MFH) und ganze wohnungswirtschaftliche Beständen mit bestem linearen TV versorgt werden. Die  Investitionskosten für die Glasfaser-Inhousenetze (4 Fasern je Haushalt) werden dabei  über die monatliche Kosteneinsparung der Kabel-TV Gebühren refinanziert. Die Versorgung mit Internetzugang und Telefonie erfolgt  über Dritte, die  das Gebäude mit Glas erschließen.  Das „TV-Produkt“ von Glasfaser ABC umfasst mehr als 3000 Sender (HD, UHD,8K). Mehr Informationen unter https://glasfaser-abc.de/

Thüga SmartService GmbH

Thüga SmartService GmbH ist das große Plus für digitale Lösungen. Als Tochter der Thüga AG in München ist SmartService Dienstleister für Stadtwerke und regionale Energieversorgungsunternehmen in den Bereichen Energiewirtschaftliche Services, Digitale Infrastruktur und Energieeffizienz.

Die Digitale Infrastruktur bildet hierbei die Basis aller digitalen Transformationsprozesse der Versorger und somit auch der gesamten Gesellschaft. Hiervon profitieren nicht nur die unmittelbaren Prozesse des Stadtwerks, sondern es eröffnen sich als Infrastrukturdienstleister neue und zukunftsfähige Geschäftsmodelle, angefangen als Internetserviceprovider bis hin zum Dienstleister für IoT-Anwendungen in Smart Cities oder Anbieter einer öffentlichen WLAN-Infrastruktur.

Die mit diesen Veränderungsprozessen verbundenen Herausforderungen brauchen neue Instrumente und Lösungen, um mit den knappen Ressourcen am Markt Bestand zu haben. SmartService liefert die hierfür notwendigen intelligenten Plattformlösungen, digitalen Kundenschnittstellen und Big Data Analysefunktionen. Eingebettet sind diese in einen soliden Rahmen aus IT-Sicherheit und Datenschutz.

Weitere Informationen zum Dienstleistungsangebot finden Sie unter www.smartservice.de

Vattenfall Bitstream Infrastructure GmbH

Das zum Vattenfall-Konzern gehörige, neugegründete und in Berlin ansässige Unternehmen will bis 2030 marktkonform eine Million Berliner Bürger mit FttB (in Verbindung mit g.fast) anschließen. Die Vattenfall Bitstream Infrastructure GmbH (aktuell ein halbes Dutzend Mitarbeiter, weiterer Aufwuchs vorgesehen) übernimmt dabei die Errichtung des passiven wie des aktiven Netzes. Besonderes Interesse besteht vor diesem Hintergrund u. a. an Fragen wie „how to“ beim FttB-Rollout und dem regulatorischen Umfeld. Mehr Informationen unter www.vattenfall.com

ZweiCom-Hauff GmbH

Das Unternehmen ZweiCom wurde im Jahre 2005 gegründet und hat sich dank Innovationskraft und intelligenten, hochwertigen Lösungen zum bevorzugten Spezialisten für Fiber to the home-Komponenten entwickelt. Dazu zählen die für die Qualität und Leistungsfähigkeit eines LWL-Netzwerks entscheidenden Produkte: Optische Hauptverteiler, vormontierte Multifunktionsgehäuse für passive/aktive Technik, NvT´s und Anschlussdosen.

Mit der schlüsselfertigen PoP Station bietet ZweiCom Hauff eine kundenindividuelle und vormontierte Lösung, „Plug & Play“.

Hauff -Technik, als Spezialist von Abdichtlösungen, hat für das Zukunftsfeld Glasfaser innovative Hauseinführungssysteme entwickelt, die z. B. das Erstellen von FTTH-Hausanschlüssen von der Gebäudeinnenseite ermöglichen.
Mit der Gründung des Joint-Venture-Unternehmens ZweiCom-Hauff im Jahr 2017 erfolgte die logische Bündelung von Innovationskraft und hoher Beratungskompetenz über das jeweilige Produktportfolio hinaus. Der Fokus von ZweiCom-Hauff liegt vor allem in der industriellen Vorfertigung von Komponenten. Dies führt zu kürzeren Installationszeiten im Feld und erhöht die Qualität Ihres Netzwerkes. Auf Kundenwunsch können die Produkte von ZweiCom-Hauff anschlussfertig an den Aufstellort geliefert werden.
Die gemeinsamen Kunden erhalten dadurch einen spürbaren Mehrwert und profitieren ab sofort von umfassenden Gesamtlösungen, die zukünftig gezielt weiter ausgebaut werden.

ZweiCom-Hauff adressiert mit seinen weitgehend vormontierten Komponenten Stadtwerke und Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen, Städte, Gemeinden und Kommunen, Installationsbetriebe und Bauunternehmen. Weitere Informationen unter https://zweicom-hauff.com/


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