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Newsletter

Glasklar 3/2020

Der BUGLAS-Newsletter: Aktuelle Informationen aus Politik, Regulierung, Branche und Verband

Aus Verband und Branche

Neues Angebot für BUGLAS-Mitglieder: Benchmark für Privatkundenprodukte

Um die Verbandsmitglieder bei der Marktanalyse im Privatkundensektor zu entlasten, hat der BUGLAS ein Excel-Tool erstellt, das auf einer Auswertung von über 300 Produktinformationsblättern beruht und Grafiken und Listen anhand veränderbarer Parameter (u.a. Vertragslaufzeit und maximale Download-Geschwindigkeit) generiert. Die Verbandsmitglieder können somit neue eigene Produktangebote stetig an einem Branchen-Benchmark spiegeln. Die Tabelle wird im Sinne der Mitglieder weiterentwickelt und mindestens halbjährig vom BUGLAS aktualisiert. Die Excel-Datei steht Ihnen fortan im Mitgliederbereich unter dem neuen Reiter „BUGLAS-Benchmark“ zur Verfügung. Perspektivisch plant der BUGLAS, eine derartige Übersicht ebenfalls für Gewerbekundenprodukte zu entwickeln. Bei Rückfragen und Anregungen steht Ihnen Markus Ortwein (per E-Mail unter ortwein[at]buglas.de oder telefonisch unter +49 228 909045-30) jederzeit gerne zur Verfügung.

BUGLAS-Umfrage zu den Auswirkungen von Corona

Interessante Ergebnisse erbrachte eine im April durchgeführte Umfrage des Verbands zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Glasfaserausbau der Mitglieder: So gab ein Großteil der Unternehmen an, eine erhöhte Netzauslastung ebenso wie eine erhöhte Nachfrage nach höheren Bandbreiten zu erleben. Dabei fielen Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen ins Gewicht. Die Unternehmen berichteten jedoch auch von Problemen wie Verzögerungen auf den Baustellen durch Zutrittsbeschränkungen oder behördliche Anordnungen.  

 

Besonders spannend war die Einschätzung der Langzeitwirkungen: Rund drei Viertel der Umfrage-Teilnehmer rechneten damit, dass sich langfristige Auswirkungen für ihr Unternehmen durch die Corona-Krise ergeben werden. Ein kleiner Teil befürchtet eine Verlangsamung des Netzausbaus durch die sinkende Zahlungsbereitschaft, die Mehrheit erwartet jedoch eine steigende Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen und höheren Bandbreiten. "Die Digitalisierungsnotwendigkeit ist in der Gesellschaft angekommen und damit auch der Bedarf nach leistungsfähiger Breitbandinfrastruktur", brachte es ein Unternehmen auf den Punkt.

 

Die detaillierten Umfrageergebnisse stehen den Verbandsmitgliedern im Member-Bereich unserer Webseite zur Verfügung. 

Glasfaser-Vermarktungsvideos kurz vor Fertigstellung

Auch in Bezug auch unsere neuen Glasfaser-Vermarktungsvideos gibt es erfreuliche Neuigkeiten: In dieser Woche findet das finale Redaktionstreffen statt, so dass die projektbeteiligten Mitglieder in den kommenden Wochen mit der Zusendung der 16 kurzen Filme (neben den „normalen“ Fassungen gibt es auch Versionen für social media und Kinowerbung) rechnen können. Bei Interesse an oder Fragen zu den Videos können Sie sich gerne an Franziska König wenden (koenig[at]buglas.de, +49 228 909045-40).

 

Aus Politik und Regulierung

BNetzA veröffentlicht Konsultationsentwurf zur Nutzung der Inhouse-Verkabelung

Am 24. April hat die Bundesnetzagentur einen Konsultationsentwurf der zweiten Teilentscheidung zur Genehmigung des TAL-Standardangebots veröffentlicht. Neben zahlreichen anderen Aspekten werden darin die Regelungen zur Nutzung der Inhouse-Verkabelung festgelegt, was insbesondere für FTTB-Betreiber relevant ist, die im Gebäude auf die bestehende Kupferverkabelung zugreifen. Schon in den vorherigen Verfahrensstufen hatte die Telekom darauf bestanden, dass FTTB-Betreiber Teile des genutzten Frequenzspektrums ausblenden müssen, um der Telekom vom Kabelverzweiger aus eine ungestörte Nutzung von Super-Vectoring zu ermöglichen und elektromagnetische Interferenzen zu vermeiden. Der BUGLAS hatte sich von Beginn an gegen die Regelung ausgesprochen und stattdessen vorgeschlagen, dass die FTTB-Betreiber der Telekom einen offenen Zugang zu ihren Netzen gewähren, um Störungen zu vermeiden und allen Endkunden die maximale Bandbreite zur Verfügung stellen zu können.

Gleichwohl ist die BNetzA in dem Entscheidungsentwurf der Ansicht der Telekom gefolgt, weshalb FTTB-Betreiber künftig damit rechnen müssen, dass sie die Anschlüsse ihrer Endkunden unter bestimmten Umständen signifikant drosseln müssen. Der BUGLAS wird sich in dem laufenden Konsultationsverfahren erneut mit einer Stellungnahme beteiligen und sich weiterhin massiv dafür einsetzen, dass Glasfasernetze nicht gegenüber Kupfernetzen benachteiligt werden

BEREC entwirft Leitlinien zur Definition von VHC-Netzen

Mit dem Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation wurde der Begriff der Netze mit sehr hoher Kapazität bzw. very high capacity networks (VHC-Netze) etabliert. Das Gremium der Europäischen Regulierungsbehörden für elektronische Kommunikation (BEREC) hat nun einen Entwurf für entsprechende Leitlinien dazu veröffentlicht, anhand derer die nationalen Regulierungsbehörden bestimmen sollen, welche Netze als VHC-Netze eingestuft werden. Im Festnetz ist dabei zwischen Netzen zu unterscheiden, die mindestens bis zum Gebäude aus Glasfaser bestehen, also FTTB und FTTH sowie Netzen, die dieses Kriterium zwar nicht erfüllen, aber vergleichbare Leistungsparameter bieten. Das BEREC hat hierzu verschiedene Kriterien und einen Katalog mit technischen Parametern wie Bandbreite im Up- und Downstream, Latenz, Paketverlustraten etc. entworfen, der aus Sicht des BUGLAS die Vorgaben des Kodex erfüllt und die Maßstäbe sachgerecht und angemessen wählt.

Veranstaltungen

Erfolgreiche virtuelle Arbeitskreistagungen Blaupause für weitere Veranstaltungen

In der letzte Aprilwoche fanden die Sitzungen der BUGLAS-Arbeitskreise Produkte & Vertrieb sowie Technik jeweils erstmals „virtuell“ als Videokonferenzen statt. Beide Sitzungen waren hervorragend besucht und können hinsichtlich der Veranstaltungslänge und inhaltlichen Kurzweiligkeit als Blaupause für weitere Verbandsveranstaltungen in diesem Jahr dienen. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Produkte & Vertrieb findet virtuell noch in diesem Monat statt, zwei für nach den Sommerferien geplante BUGLAS-Infotheken werden ebenfalls in diesem Format ausgerichtet. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der nächsten Ausgabe des BUGLAS-Newsletters.

Gigabitsymposium der Verbände auf Anfang 2021 verschoben

Der Termin des ursprünglich für den 8. September 2020 in Berlin vorgesehenen Gigabitsymposiums der Verbände ANGA, BUGLAS, eco und VATM wurde angesichts der Corona-Situation und der nach wie vor bestehenden Unklarheit hinsichtlich der Möglichkeiten, größere Veranstaltungen auszurichten, auf den Beginn des kommenden Jahres verschoben. Sobald hier ein neuer Termin feststeht, werden wir Sie natürlich umgehend informieren.
 
Bei Fragen zu den BUGLAS-Veranstaltungen nutzen Sie bitte jederzeit gerne unser zentrales elektronisches Eingangstor events[at]buglas.de.

Neu im BUGLAS

Wir begrüßen ganz herzlich...

Feuerwehr Nürnberg

 

Die Feuerwehr Nürnberg betreibt seit ca. 140 Jahren ein eigenes Alarmierungsnetz, welches über die Jahrzehnte kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt wurde. Seit 1992 wurden in die ziehbaren Trassen neben den Kupferleitungen auch Glasfaserleitungen eingezogen. Mittlerweile hat das Glasfasernetz eine Dimension von ca. 600 km innerhalb der Stadtgrenzen der Stadt Nürnberg. Das Glasfasernetz wurde ursprünglich für die Vernetzung der städtischen Liegenschaften aufgebaut. Es wird jedes Jahr um ca. 40 km vergrößert, um die städtischen Liegenschaften anzubinden. Freie Ressourcen werden an externe Carrier oder Behörden vermietet. Sämtliche großen Rechenzentren im Stadtgebiet Nürnberg sind natürlich auch redundant an das Glasfasernetz angebunden.
Wenn sie weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns unter FW-Kabelnetz[at]stadt.nuernberg.de
 

 

 

Stadtwerke Jülich GmbH

Jülich ist eine wachsende Gemeinde mit heute gut 33.000 Einwohnern und gehört zum Kreis Düren in NRW. Die Stadt liegt etwa 30 km nordöstlich von Aachen und 60 km westlich von Köln. Mit dem Forschungszentrum, dem Technologiezentrum, dem Campus Jülich der Fachhochschule Aachen und dem solarthermischen Versuchskraftwerk des DLR verfügt Jülich über eine einzigartige Forschungs- und Wissenschaftsdichte, von der die ortsansässige Wirtschaft im höchsten Maße partizipiert. Die Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Jülich und bieten mit Strom, Gas, Wärme, Trinkwasser, Bäderbetrieb und Energiedienstleistungen ein umfassendes Versorgungsportfolio. Das Bestandsportfolio ist in den letzten Jahren mit dem Glasfaserausbau erweitert worden. Seit 2019 widmen sich die Stadtwerke Jülich unter der eigenen Telekommunikationsmarke „jülink“ dem Glasfaserausbau. Dabei treten die Stadtwerke als Netzerrichter und -betreiber auf.  Die ersten Geschäfts- und Privatkunden werden im Frühjahr 2020 an das Glasfasernetz angeschlossen. Ziel ist in den kommenden Jahren eine flächendeckende Versorgung von ganz Jülich. Mehr Informationen im Internet unter: https://www.juelink.de und https://www.stadtwerke-juelich.de
 
Eine aktuelle Übersicht über die BUGLAS-Mitgliedsunternehmen finden Sie ...hier.


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