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Newsletter

Glasklar 3/2019

Der BUGLAS-Newsletter: Aktuelle Informationen aus Politik, Regulierung, Branche und Verband

Aus Politik und Regulierung

Regulierer veröffentlicht Marktdefinition und Marktanalyse für Markt 3a

Ende Mai hat die Präsidentenkammer der BNetzA einen Konsultationsentwurf für die Definition und Analyse des Marktes 3a vorgelegt. Der Markt 3a umfasst den lokal bereitgestellten Zugang zum Teilnehmeranschluss, also insbesondere den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung an HVt und KVz. Die BNetzA grenzt den Markt im Rahmen der Marktdefinition sowohl räumlich als auch sachlich ab. Aufgrund der weitgehend homogenen Wettbewerbsbedingungen soll die geographische Marktabgrenzung wie bisher bundesweit erfolgen. Eine stärker regionalisierte Betrachtung soll danach also nicht stattfinden. Hinsichtlich der sachlichen Marktdefinition bleiben wesentliche Aspekte erhalten. Teil des Marktes ist weiterhin der entbündelte Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) an HVt und KVz, neu hinzu kommt der sogenannte BNG-VULA, der bisher unter dem Begriff Layer 2-Bitstrom Teil des zentralen Zugangsmarktes 3b war.

Im Rahmen der Marktanalyse untersucht die BNetzA, ob auf dem zuvor abgegrenzten Markt wirksamer Wettbewerb besteht und wenn nein, welches Unternehmen über beträchtliche Marktmacht verfügt. Wie bereits in der Vergangenheit ist der Regulierer zu dem Ergebnis gekommen, dass die Telekom auf dem Markt 3a über beträchtliche Marktmacht verfügt. Allerdings stellt die BNetzA auch fest, dass die Wettbewerbsbedingungen sich bei überwiegend kupferbasierten Produkten einerseits und FTTB/H-basierten Produkten andererseits unterscheiden. Dies begründet sie damit, dass die Preissetzungsspielräume bei FTTC-Produkten regelmäßig höher ausfallen und bei FTTB/H-Produkten entsprechend niedriger, da die Spielräume bei FTTB/-Produkten aufgrund starker Preisanker durch FTTC- und HFC-Produkte stark eingeschränkt sind. Gleichwohl sind auch FTTB/H-Anschlüsse Teil des sachlich relevanten Marktes.

An das finale Inkrafttreten von Marktdefinition und -analyse schließt eine entsprechende Regulierungsverfügung an, die den festgestellten Wettbewerbsproblemen abhelfen soll. Darin werden dann die konkreten Maßnahmen gegenüber der Telekom festgelegt, also beispielsweise eine Zugangsverpflichtung oder die Pflicht, Vorleistungsentgelte von der BNetzA genehmigen zu lassen. Ob und wenn ja in welchem Umfang bei den Regulierungsverpflichtungen zwischen Kupfer- und Glasfaseranschlüssen der Telekom differenziert wird, wird ebenfalls im Rahmen der Regulierungsverfügung entschieden. Die Beschlusskammer 3 der BNetzA hat hierzu bereits ein entsprechendes Verfahren eingeleitet und ein Eckpunktepapier veröffentlich, in dem die Fragen der künftigen Regulierung des Kupfer- und Glasfasernetzes der Telekom mit dem Markt diskutiert werden sollen.

5G-Auktion beendet

Nach 497 Runden ist am 12. Juni die Versteigerung der nationalen 5G-Frequenzen in den Bändern 2 GHz sowie 3,6 GHZ mit einem Gesamterlös von über 6,5 Mrd. Euro zu Ende gegangen. Außer den drei etablierten Mobilfunkunternehmen hat auch der Neueinsteiger 1&1 Drillisch erstmalig Frequenzblöcke erworben, so dass es künftig auch einen vierten Netzbetreiber in Deutschland geben wird.

Neben den nationalen Frequenzen sollen auch Frequenzen zur lokalen Nutzung zugeteilt werden. Hierfür ist jedoch keine Auktion, sondern ein Antragsverfahren vorgesehen. Die Nutzung ist zunächst nur für lokal abgegrenzte Gebiete wie Industriegelände, Messegelände oder die Nutzung in der Landwirtschaft vorgesehen. Ein Jahr nach Start des Antragsverfahrens soll jedoch eine Evaluation erfolgen, um unter anderem eine Öffnung für regionale Nutzungen zu prüfen, die insbesondere für Smart City-Projekte geeignet wären. Der BUGLAS hatte sich seit Beginn der Diskussion für die Zuteilung regionaler 5G-Frequenzen eingesetzt, damit das Potenzial der regionalen FTTB/H-Netze sinnvoll für den 5G-Rollout genutzt werden kann und die Kommunen unabhängiger von nationalen Mobilfunkunternehmen werden können. Die BNetzA hat zur Vergabe der lokalen Frequenzen mittlerweile einen finalen Entwurf vorgelegt, damit das Verfahren noch in der zweiten Jahreshälfte beginnen kann, sobald eine abschließende Entscheidung über die entsprechenden Gebühren getroffen ist.

BMVI legt Entwurf zur Breitbandförderung in „grauen Flecken“ vor

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur plant eine Überarbeitung der NGA-Rahmenregelung, die die beihilferechtliche Grundlage für das deutsche Bundesförderprogramm Breitband bildet. Derzeit ermöglicht die Regelung eine Förderung nur in den sogenannten „weißen Flecken“, also in Gebieten, die mit Bandbreiten von weniger als 30 MBit/s erschlossen sind. Künftig sollen jedoch auch die „grauen Flecken“ mit Fördermitteln ausgebaut werden können. Hierunter werden Gebiete verstanden, in denen maximal ein NGA-Netz vorhanden ist, das aber nicht gigabitfähig ist. Dies dürfte also insbesondere in den Gebieten relevant werden, die bislang ausschließlich mit FTTC erschlossen sind.
Die Neuausrichtung der Förderung ist aus Sicht des BUGLAS grundsätzlich positiv zu bewerten, wenngleich einige Aspekte wie der Gebietszuschnitt und die Berücksichtigung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus im Markterkundungsverfahren noch verbessert werden sollten, um die Chancengleichheit zwischen kleinen und großen Unternehmen zu gewährleisten und eine Verdrängung eigenwirtschaftlicher Investitionen zu vermeiden. Der Verband hat diese Positionen bereits an das BMVI zurückgemeldet.

Bundestag beschließt 5. TKGÄndG – Verpasste Chance für den Glasfaserausbau

Das 5. Gesetz zur Änderung des TKG wurde Ende Juni vom Bundestag verabschiedet. Der ursprüngliche Zweck des Gesetzes war die Beseitigung der Überbau-Problematik im Rahmen der Koordinierung von Bauarbeiten gemäß § 77i TKG. Der Referentenentwurf des BMVI sowie auch die Vorschläge des Bundesrats hatten hierzu sinngemäß vorgesehen, dass ein Antrag auf Koordinierung („Mitverlegung“) dann unzumutbar sein und mithin abgelehnt werden können soll, wenn dadurch ein geplantes Glasfasernetz überbaut würde, das einen offenen Netzzugang zur Verfügung stellt. Die nun beschlossene Regelung beschränkt sich allerdings auf Fördergebiete und bietet zudem als „Kann-Bestimmung“ auch künftig keine Rechtssicherheit, da die BNetzA in jedem Einzelfall eine Ermessensentscheidung treffen muss. Auch eine vom BUGLAS ebenfalls geforderte Definition des Begriffs der öffentlichen Mittel wurde nicht mit in das Gesetz aufgenommen.

Die Chance, das DigiNetzG schnell und zielorientiert im Sinne eines möglichst flächendeckenden Glasfaserausbaus zu ändern, ist somit eindeutig verpasst worden: Der Überbau geplanter Glasfasernetze im Rahmen des § 77i TKG bleibt weiterhin möglich, jeder Einzelfall muss auch künftig von der nationalen Streitbeilegungsstelle zeitaufwändig entschieden werden.

Äußerst kurzfristig und wenig transparent wurden jedoch zahlreiche weitere TKG-Änderungen in das Gesetz aufgenommen, so beispielsweise Transparenzpflichten für Mobilfunkunternehmen zur Netzabdeckung, Regelungen zum Infrastrukturatlas sowie eine Ausweitung der Zwangsgelder, die im Rahmen des TKG verhängt werden können. Da das fünfte TKG-Änderungsgesetz zustimmungspflichtig ist, wird sich auch der Bundesrat mit dem Thema noch einmal befassen, dies allerdings voraussichtlich erst im September.

Kommissionsentscheidung zur Fusion zwischen Vodafone und Unitymedia steht bevor

Die Entscheidungsfindung der EU-Kommission zur geplanten Übernahme von Unitymedia durch Vodafone ist auf der Zielgeraden: Bis spätestens 23 Juli will Brüssel darüber befinden, ob auf dem deutschen TK-Markt ein neuer Kabel-Gigant entstehen darf oder nicht. Die Vereinbarkeit des beantragten Mergers mit dem Binnenmarkt hatte die Kommission im April mit einem so genannten Statement of Objections (SO) mit großen Fragezeichen versehen. Der BUGLAS hatte in seiner Stellungnahme zum SO die von den Brüsseler Wettbewerbshütern aufgeworfenen Problemfelder als zutreffend, wenngleich nicht vollständig bewertet und darüber hinausgehende wettbewerbliche Bedenken an die Kommission adressiert.

Die von Vodafone im Mai angebotenen „Remedies“ können die erheblichen wettbewerblichen Bedenken gegen die Fusion aus Verbandssicht nicht nur nicht entkräften, sondern würden diese im Gegenteil weiter verschärfen. So würde etwa die „Öffnung“ des Vodafone-Kabelnetzes für Telefonica eben genau nicht zu mehr Wettbewerb, sondern lediglich zu einer höheren Auslastung bei Vodafone führen. Der BUGLAS hat die Verbandsposition auch in den vergangenen Wochen wiederholt in Brüssel zu Gehör gebracht.

Aus Verband und Branche

AK Schnittstellen & Prozesse veröffentlicht Handbuch zur Verbesserung von Prozessabläufen

Der Arbeitskreis Schnittstellen & Prozesse, der von BUGLAS und VATM seit 2011 wirkungsvoll organisatorisch unterstützt wird, hat sich durch die Integration der ehemaligen AG Anbieterwechsel das Ziel gesteckt, prozessuale Themen mit Fokus auf den Endkunden vermehrt und stärker zu behandeln. Dazu gehört auch eine Verbesserung und Standardisierung von Clearingabläufen zwischen den Unternehmen.

 Um einen größtmöglichen Marktkonsens zu erreichen, haben die Unternehmen des Arbeitskreises nun ein sogenanntes Clearing-Handbuch erstellt. Dieses agile Dokument soll in der ersten Stufe dazu beitragen, die Abläufe zur Klärung von Prozessfehlern aus den Bereichen Vorabstimmung, Bereitstellung, Anbieterwechsel und Weiterversorgung zu standardisieren und zu dokumentieren. Die Erweiterung um die Themen Entstörung, Portierung und Verbraucherbeschwerden bei der Bundesnetzagentur sind für die folgenden Versionen vorgesehen. Das Handbuch soll sich dynamisch den Prozessen und 

den Anforderungen des Marktes anpassen und richtet sich vor allem an die operativen Einheiten in den Unternehmen. Weitere Informationen zu den Inhalten des Handbuchs, den Download und künftige aktualisierte Versionen finden Sie hier.

Über die vorgesehene Verankerung weiterer Geschäftsfälle soll ein ganzheitlicher Prozessablauf für Endkundenbeschwerden entwickelt werden. Davon profitieren schlussendlich Verbraucher genauso wie Branchenunternehmen: Die im Arbeitshandbuch beschriebene Kommunikation zwischen den Unternehmen und deren Vereinheitlichung bedeutet eine deutliche Beschleunigung der Bearbeitung von Endkundenanliegen, was gleichzeitig auch im Sinne von Regulierer und Politik ist. Rückfragen zum Handbuch und zu den weiteren wichtigen Arbeitsgebieten und Themen des Arbeitskreises beantworten gerne die beiden Sprecher André Rochlitzer (1&1) und Jochen Witt (NetCologne). Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Veranstaltungen

„Auf’s richtige Pferd gesetzt“: Jubiläums-Sommerfest am 28. Mai 2019 in Norderstedt

„Der BUGLAS und seine Mitgliedsunternehmen haben mit ihren Glasfasernetzen von Anfang an auf’s richtige Pferd gesetzt.“ Diese mehr als zutreffende Aussage von Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann war nur einer von vielen hervorragenden inhaltlichen Beiträgen im Programm des BUGLAS Jubiläums-Sommerfestes am 28. Mai 2019 in Norderstedt. Über 250 Gäste hatten die unter dem Motto „10 Jahre BUGLAS: Das Netzwerk für die besten Netze Deutschlands“ stehende Veranstaltung besucht. Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht und viele Bilder finden Sie hier

4. Gigabitsymposium von BUGLAS, ANGA, eco und VATM am 11. September 2019 in Berlin

Mit der „großen“ TKG-Novelle, der Vergabe der 5G-Frequenzen und dem Entwurf für die Graue-Flecken-Förderung stehen in diesem Jahr zentrale Weichenstellungen für Deutschlands Weg in die Gigabit-Gesellschaft an. Nur bei richtiger, investitionsanreizender Ausgestaltung wird das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel, unser Land bis 2025 flächendeckend mit Hochleistungsinternet zu versorgen, erreicht werden können. Über konkrete Gestaltungsmöglichkeiten von Politik und Branche wollen wir mit dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie von führenden Unternehmen bei unserem diesjährigen Gigabit-Symposium 2019 diskutieren.

Das 4. Gigabitsymposium der Verbände findet statt am Mittwoch, 11. September 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr, in den Reinhardtstraßen-Höfen, Reinhardtstraße 12-16, 10117 Berlin. Die Veranstaltung ist weitestgehend ausgebucht, eine Anmeldung ist hier möglich.

BUGLAS-Jahreskongress am 5./6. Dezember 2019 in Niederkassel – please save the date

Unser Jahreskongress 2019 findet am 5. und 6. Dezember 2019 wieder im Hotel Clostermans Hof in Niederkassel statt. Das in Arbeit befindliche Konferenzprogramm beginnt mittags am 5. Dezember und geht wie gewohnt in die traditionelle BUGLAS Fiber Night über. Am 6. Dezember tagen vormittags die Arbeitskreise des Verbands. Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor. Im Rahmen der Veranstaltung findet auch eine Mitgliederversammlung statt. Weitere Informationen zum Jahreskongress erhalten Sie in den kommenden Wochen.

BUGLAS-Infotheken im zweiten Halbjahr 2019

„Gigabit für NRW: Ziele, Lösungen, Erfolgskonzepte“ - gemeinsame Infothek von atene KOM, BUGLAS, CC5G.NRW (SIKoM / Bergische Universität Wuppertal) und Gigabit.NRW am 17. September 2019 in Wuppertal

„Kundenservice & Verbraucherschutz 4.0“ – gemeinsame Infothek von BUGLAS und VATM am 26. und 27. September 2019 in Hamburg

 

Bei Fragen zu den BUGLAS-Veranstaltungen nutzen Sie bitte jederzeit gerne unser zentrales elektronisches Eingangstor events@buglas.de.

Neu im BUGLAS

Wir begrüßen ganz herzlich...

ASTRO Strobel Kommunikationssysteme GmbH
Die ASTRO Strobel Kommunikationssysteme GmbH entwickelt, produziert und vertreibt als einer der führenden deutschen Systemanbieter ein komplettes Programm für Empfangs- und Verteilanlagen für Kabel, Satellit und IPTV. Astro ist Marktführer für IP-Kopfstellen in Deutschland und hat fiber-optics als Systemlösung speziell für Stadtnetzbetreiber als Zukunftssegment identifiziert. Mehr Informationen www.astro-kom.de.

Cable4
Cable4 ist der starke Partner für die modernste Medienversorgung. Die in Karlsruhe ansässige Cable4 GmbH ist seit 2007 als unabhängiger Kabelnetzbetreiber und Mediendienstleister für die Wohnungswirtschaft hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern tätig. Das Unternehmen liefert Fernseh- & Radiosignale (TV-Kabelanschluss) und bietet darüber hinaus auch Internet & Telefon sowie Pay-TV (z. B. Sky) an. Dabei werden sowohl TV-Kabel (Koaxialkabel, Glasfaser) wie Satellit (Kopfstelle, Satblock-Verteilung) abgedeckt. Cable4 hat nach eigenen Angaben rund 400 zufriedene Vertragspartner aus der Wohnungswirtschaft, für die das Unternehmen über 77.000 Haushalte versorgt. Bei der Cable4 steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle, die mit direkten Ansprechpartnern und dem kundenfreundlichen Service gewährleistet werden kann. In München will Cable4 für die Wohnungswirtschaft Inhouse-FttH-Netze errichten, auf die dann M-net zugreifen soll. Cable4 ist Mitglied in ANGA, FRK und BFW. Weitere Informationen unter: www.cable4.de

Conntac
Conntac ist ein aufstrebendes IT-Unternehmen mit Sitz in Augsburg. Das Team aus interdisziplinären Talenten entwickelt intuitive und benutzerfreundliche Self-Service Lösungen für die TK-Branche. Die innovativen Lösungen von Conntac helfen täglich tausenden von Kundinnen und Kunden: von der selbständigen Entstörung des Internetanschlusses bis hin zur schnellen Kontaktaufnahme zum Kundencenter - 24/7, intuitiv und schnell. Die Self-Service Lösung besteht aus der Conntac Self-Service App für Endkunden und dem Conntac Dashboard für Manager und Service-Agenten. Die Whitelabel-Lösung erweitert das Serviceangebot für zufriedenere Kunden bei gleichzeitiger Entlastung der Hotline. 2017 wurde das Unternehmen mit dem Gründerpreis - Digitale Innovationen auf der CeBIT ausgezeichnet. 2018 hat Conntac die o2 DSL Hilfe App für Telefónica Deutschland mit großem Erfolg veröffentlicht. Seit 2019 ist die Lösung auch bei M-net im Einsatz und wird stetig ausgebaut. Weitere Informationen: www.conntac.net

GVG Glasfaser GmbH

Die in Kiel ansässige GVG Glasfaser GmbH realisiert gemeinsam mit jeweils verschiedenen Partnern Glasfasernetze in ganz Deutschland. Die GVG bietet ihren Endkunden Einzelprodukte wie nur Internet bis hin zum Triple Play-Produkt alles, was der Verbraucher wirklich benötigt. In Schleswig-Holstein fungiert die GVG als Netzbetreiber und Service Provider für die im BUGLAS organisierten Breitband-Zweckverbände Angeln, Mittelangeln und mittleres Schleswig-Holstein. Dazu konnte die GVG Glasfaser im Jahr 2018 die Ausschreibung des Landkreises Diepholz in Niedersachsen mit einem Gesamtpotenzial der weißen und schwarzen Flecken von rund 100.000 WE gewinnen. Die Produktvermarktung erfolgt dabei jeweils über die eigene Marke nordischnet und durch die 100%ige Tochtergesellschaft der 2locate GmbH. Weitere Informationen unter www.gvg-glasfaser.de

miecom-Netzservice GmbH
Die miecom-Netzservice GmbH mit Sitz im schwäbischen Binswangen bei Augsburg errichtet und betreibt seit 2009 im Wesentlichen gefördert in dünner besiedelten Gebieten in Bayerisch Schwaben passive Glasfasernetze. miecom hat für ganz Bayern Wegerechte gemäß TKG. Der Betrieb des aktiven Netzes mit Produkten und Vermarktung erfolgt größtenteils durch die M-net, mit der eine enge Partnerschaft besteht. miecom-Netzservice besitzt Netzkopplungen zu lokalen und internationalen Carriern, die ständig weiter auf- und ausgebaut werden. Für Kabel- und Tiefbau hat miecom mit der nkb Netz- und Kabelbau GmbH ein eigenes Tochterunternehmen gegründet, welches sowohl für den Aufbau als auch für Wartung und Störungsbeseitigung des miecom-Netzes als Dienstleister tätig ist. Weitere Informationen unter www.miecom.de

Nestor Cables

Nestor Cables mit Sitz in Oulu produziert seit 2008 Glasfaserkabellösungen sowie Kupfer- und Messkabel und vertreibt diese weltweit. Zum Produktportfolio gehört Installations- und Verbindungszubehör wie Optical Distribution Frames, Microducts, Patch-Panels, Spleiss-Cassetten uvm. Nestor Cables beliefert und kooperiert mit TK-Unternehmen; daneben gehören weitere Branchen wie Energie, Sicherheit, Industrie sowie Betreiber von Data Center zum Kundenkreis.

Mehr Informationen unter www.nestorcables.com

Rehau AG + Co
Die Rehau AG + Co ist Teil der in Familienbesitz befindlichen Rehau-Gruppe, eines in Rehau (bei Hof in Bayern) gegründeten und nun mit Hauptsitz in der Schweiz ansässigen Polymerverarbeiters. Die Rehau-Gruppe ist in den Geschäftsfeldern Automotive, Building and Infrastructure Solutions, Furniture Solutions, Window Solutions und Industrial Solutions tätig und beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter an mehr als 170 Standorten. Im Bereich Telekommunikation bietet das Unternehmen seit 40 Jahren Leerrohrsysteme für Backbone, Backhaul und Access. Anspruch ist es, mit Leerrohrtrassen, Mehrfachrohren, Mikrokabelrohren und Inhouse-Verkabelungssystemen Komplettanbieter für Fernnetz, Ortsnetz oder Hausanschluss zu sein. Mehr Informationen unter https://www.rehau.de/telekommunikation

 
 


Schleswig-Holsteinische Breitbandzweckverbände

Schleswig-Holstein liegt bei der FttB/H-Versorgung der deutschen Flächenländer mit weitem Abstand vorn. Abseits der größeren Städte haben im nördlichsten Bundesland insgesamt 20 Breitbandzweckverbände die Aufgabe des flächendeckenden Glasfaserausbaus übernommen. Sie errichten in den Amtsgebieten der jeweils im Zweckverband zusammengeschlossenen Ämter die passiven Glasfasernetze, die nach der Fertigstellung von TK-Unternehmen betrieben werden. In den vergangenen Monaten haben sich die folgenden Zweckverbände dem BUGLAS als DER zentralen Interessenvertretung für die Errichter, Eigentümer und Betreiber von FttB/H-Netzen angeschlossen:

Breitbandzweckverband Angeln, Breitbandzweckverband Haddeby, Breitbandzweckverband der Ämter Dänischenhagen, Dänischer Wohld und Hüttener Berge, Breitbandzweckverband Mittlere Geest, Breitbandzweckverband Nordfriesland-Nord, Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland, Zweckverband Breitband Marsch und Geest, Zweckverband Ostholstein, Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön, Zweckverband für die Breitbandversorgung im mittleren Schleswig-Holstein.

 
 

Stadtwerke Weilheim i. OB Energie GmbH

Weilheim liegt etwa 10 Kilometer südlich des Ammersees und hat etwas über 22.000 Einwohner. Die Stadtwerke Weilheim Energie GmbH ist eine 100%-Tochter des Kommunalunternehmens Stadtwerke Weilheim und bieten mit Leistungen rund um Strom, Gas und Wärme ein übliches „Stadtwerke-Portfolio“ (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Betriebshofleistungen, Parken usw. gehören zum Leistungsangebot des Kommunalunternehmens). Ein Teil des Stadtgebietes wurde 2016 im Rahmen einer Markterkundung als weißer Fleck identifiziert. Dieser Bereich wurde mit Bundes- und Landesförderung durch die Stadtwerke ausgebaut und wird durch inexio GmbH, Saarlouis versorgt. Das verbleibende Stadtgebiet wird seit vergangenem Jahr durch die Stadtwerke Weilheim mit der Zielsetzung FttH eigenwirtschaftlich ausgebaut. Das dabei entstehende Netz wird im Rahmen von Open Access allen Interessenten diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen unter https://www.stawm.de/

Wirtschaftsrat Recht Bremer Woitag Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die Kanzlei berät vornehmlich private und öffentliche Unternehmen an Schnittstellen zwischen wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen wie Marktregulierung sowie Planungs‐, Genehmigungs‐ und Vergabeverfahren. Weitere Schwerpunkte liegen im Steuerrecht und im Bereich Compliance. Selbstverständnis ist dabei, nicht nur eine juristische Einschätzung, sondern auch eine unternehmerische Entscheidungsberatung zu liefern. Zielsetzung ist es, wirtschaftlichen Erfolg rechtlich abzusichern. Dies beinhaltet sowohl komplexe Vergabeverfahren wie auch Fördermittel, Businesspläne, Finanzierungs‐ und Vertragsrecht. Die Kanzlei betreut Projekte in den meisten Bundesländern und hat langjährige Erfahrung mit Betreibermodellen. Weitere Informationen unter www.wr-recht.de


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